Wir lieben Kinder!

Deswegen haben wir auch eine extra Abteilung nur für Kinderbrillen! Hier erfahren Sie alles, weshalb Kinderbrillen eben nicht nur kleine Brillen für Erwachsene sind.

Sitz der Brille

Kinderbrillen müssen vor allem eines: gut sitzen! Dazu muss ein Brillenmodell ausgesucht werden, das der kindlichen Anatomie von Kopf und Gesicht entspricht. Es darf nicht zu groß sein und nicht auf die Wangenknochen drücken. Auch dürfen sich die Brillenbügel nicht seitlich an der Schläfe eindrücken.

Die Hauptblickrichtung bei Kindern

Kinder schauen nicht nur wie Erwachsene geradeaus. Auf Grund ihrer körperlichen Größe schauen sie eben auch sehr viel nach oben zu den Eltern. Deswegen ist der kosmetische Gesichtspunkt, dass eine Brille gerne mit der oberen Kontur und den Augenbrauen parallel laufen sollte, nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass das Kind beim Blick nach oben auch noch durch den Korrekturbereich der Brille sehen sollte. Auf keinen Fall darüber hinweg.

Fuhlendorf. Brillen für Kinder.

Fuhlendorf Optik

Sonnenschutz bei Kindern

Wird das besonders empfindliche Kinderauge bei extremer Sonnenbestrahlung nicht genügend geschützt, besteht das Risiko bleibender Lichtschäden durch UV-Strahlen an der Netzhaut und der Augenlinse. Denn Kinderaugen sind klarer und lichtdurchlässiger als die von Erwachsenen. Pigmente, die dem Auge einen natürlichen Eigenschutz gegen Licht und UV-Strahlung verleihen, entwickeln sich erst mit den Jahren.

In keinem Fall sollte man irgendeine Sonnenbrille für Kinder kaufen. Wirklichen Schutz bieten nur Sonnenbrillen, deren Gläser mit einem UV-Filter versehen und optisch einwandfrei sind.

Sollte Ihr Kind keine Sonnenbrille lange aufbehalten wollen, empfehlen wir auf jeden Fall das Tragen einer Schirmmütze , um die direkte Sonneneinstrahlung in die Augen zu vermeiden.

In den ersten Lebensjahren erlernen die Augen das Eintstellen auf unterschiedliche Helligkeiten. Aus diesem Grund sollte die Sonnenbrille nur bei starkem Sonnenschein getragen werden.

 

Federscharniere

Federscharniere, die zum Teil sogar mit Kunststoffkappen überdeckt sind, verhindern Verletzungen von älteren Kindern beim Schulsport und Herumtollen. Elastisch-federnde Bügelenden (Sportbügel) bieten besonders guten Halt und verhindern Verletzungen an den Ohren, wenn doch mal was passiert.

Sitz-Kontrolle

Die Brille sollte regelmäßig auf ihren richtigen und festen Sitz kontrolliert werden. Eine schief und schlecht sitzende Brille kann zu Kopfschmerzen, Doppelbildern oder dem Gefühl des Schielens führen. Stark zerkratzte Brillengläser sollten schnell ausgetauscht werden, da auch sie das Sehen stark beeinträchtigen können.

Baby-Brillen

Zur Vermeidung einer bleibenden Schwachsichtigkeit auf einem Auge und zur Behebung von Schielstellungen oder nach Schieloperationen ist eine Brille bei Babys oft schon im ersten Lebensjahr notwendig.

Da das Baby nicht nur in der Rückenlage liegt, sondern auch in Seitenlage oder auf dem Bauch, darf die Brillenfassung die Schläfen seitlich nicht überragen. Eine gute Auflage des Brillennasensteges auf dem noch unterentwickelten Nasenrücken muss gewährleistet sein. Die Bügel sollten das Ohr weich umschließen und zusätzlich über den Kopf an einem Häubchen befestigt werden. Es gibt für Babys besonders weiche Brillenfassungen aus Kunststoff oder auch aus elastischen Metall, die entsprechende Silikonauflagen besitzen. Teilweise sind Maßanfertigungen notwendig.

Gläser

  • Kunststoffgläser sind bruchsicher und zudem leichter. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen übernommen.
  • Hartversiegelung: Zum Schutz vor Kratzern ist für die Gläser eine Hartschicht empfehlenswert. Wir bieten Ihnen hier eine besonders dicke und widerstandsfähige Hartschichten speziell für Kinderbrillen an.
  • Entspiegelung: Für Schulkinder empfehlen wir zusätzlich entspiegelte Gläser. Denn Kinder haben genauso viele Reflexe auf dem Brillenglas wie  Erwachsene. Aufgrund der höheren Lichtdurchlässigkeit und der geringeren Spiegelbilder wird das Lesen und Sehen nicht nur bei künstlichen Licht erleichtert. Bitte immer daran denken: Wo es Licht gibt gibt es auch Reflexe!
  • Sehschärfe-Prüfung: Bedenken Sie jedoch, dass sich die Gläserstärke bei Kindern im Wachstum schnell verändern kann. Sie sollten deshalb regelmäßig mit Ihrem Kind den Besuch bei Ihrem Augenarzt einplanen. Auf Ihren Wunsch  überprüfen wir selbstverständlich auch die aktuellen Werte Ihres Kindes. Ab dem Schulalter! Das ist sogar eine Spezialität unseres Senior-Chefs.
  • Tönung: Für Kinder sollten die Brillengläser zum dauerhaften Tragen ungetönt sein. Ausnahmen sind Kinder mit seltenen Augenerkrankungen.

Dass bei Kinderbrillen viel zu beachten ist, haben wir versucht Ihnen hier an einigen Beispielen zu demonstrieren. Kaum ein Kind schreit Hurra, wenn es die erste Brille bekommen soll. Da bedarf eben einiges an Einfühlungsvermögen und manchmal auch ein wenig Zeit. Das eine haben wir, das andere nehmen wir uns, wir von Fuhlendorf … alles klar!

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